GEMEINSAM  MEHR  ERREICHEN !

 

ERFOLG - das ist in der Regel das Ergebnis einer guten Zusammenarbeit von vielen Personen und Institutionen. Dass im Ebsdorfergrund in den letzten Jahren sehr viel gelingen konnte, ist daher nicht alleine mein Verdienst, sondern das Ergebnis eines sehr guten Miteinanders.

       Voraussetzung für das Gelingen war: 

  • Die langjährige Unterstützung der Bürger und aller gesellschaftlich relevanter Gruppen
  • Mehrheiten in den Gemeindeorganen
  • Die unterstützende Zusammenarbeit mit den Ortsvorstehern
  • Loyale und leistungsbereite Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
  • Die Nachhaltigkeit mit der Ziele verfolgt werden
  • Dabei kam es nie auf den kurzfristigen Erfolg, sondern die dauerhafte Sinnhaftigkeit an

  

Eine Bilanz meiner Arbeit seit 1992 findet sich im Folgenden in alphabetischer Reihenfolge.

  

Arbeit – bedeutet Teilhabe

Die Arbeitslosenquote in Ebsdorfergrund ist vergleichsweise gering. Das liegt an der Bevölkerungsstruktur, der Lage der Gemeinde, aber auch daran, dass es gelungen ist Firmen wie die Seidel GmbH und Co KG oder die Dr. Schär Gmbh in die Gemeinde zu holen.

 

Auftragsvergaben – stärken die heimische Wirtschaft

Bei der Vergabe von Aufträgen muss das Vergaberecht beachtet werden. Unter Berücksichtigung der gesetzlichen Vorgaben werden nach größt möglichem Ermessen Aufträge an die heimischen Betriebe in Handel, Handwerk und Gewerbe vergeben. Dass die Gemeinde solche Entscheidungen überhaupt treffen kann, ist dem Umstand geschuldet, dass sie die Zuständigkeiten für Wasser-, Abwasser-, Müllentsorgung und das Kindertagesstättenwesen nicht vollständig abgegeben hat. So entscheidet unsere Kommune viel mehr mit über Arbeit und Aufträge.

 

Bildung - Schulen - Zukunftschancen nutzen -

Seit 1992 wurden in der Gemeinde zwei neue Schulen gebaut – die Förderschule in Heskem-Mölln und die Grundschule in Ebsdorf. Drei Grundschulen in Hachborn, Dreihausen und Wittelsberg wurden erweitert. Alle fünf Grundschulen konnten trotz zurückgehender Geburten erhalten bleiben. Überdies wurde die Betreuung ausgebaut und verbessert. Die Gesamtschule Ebsdorfergrund blüht förmlich auf. Mit Investitionen in Millionenhöhe wurde und wird sie saniert bzw. erweitert, um dem wachsenden Zuspruch gerecht zu werden. Alle Schulen in Ebsdorfergrund sind fester Bestandteil der kommunalen Infrastruktur und müssen erhalten bleiben.

 

Daseinsvorsorge - selbstbestimmt und optimiert 

Gegen den Trend hat die Gemeinde die Aufgaben der Abwasserversorgung - der Wasserversorgung - der Abfallentsorgung - der Straßenbeleuchtung nicht privatisiert oder an Verbände abgegeben. 

  • Die Trinkwasseranlagen wurden in Rauischolzhausen und Roßberg/Wermertshausen runderneuert.
  • Von Dreihausen nach Leidenhofen wurde eine neue Wasserleitung verlegt.
  •  Die Wasserversorgung für Beltershausen-Frauenberg wurde zukunftssicher gemacht.
  • Viele Kilometer Wasserleitung wurden ersetzt.
  • Die Nitratbelastung des Ilschhäuser Trinkwassers wurde gesenkt. 

      Die Abwasseranlagen wurden ertüchtigt indem:  

  • Die Kläranlagen in Amöneburg-Roßdorf, Hachborn und Wermertshausen auf den neuesten Stand gebracht wurden.
  • 10 Rückhaltebecken wurden neu gebaut.
  • Das gesamte Kanalnetz (70 km) wurde inspiziert und die Schäden der Schadensklasse 0 und 1 behoben.

  

Dienstleistungsangebote – sie gibt es nicht in jeder Gemeinde 

 

  • Ausländertreffen
  • Neubürgertreffen
  • Gastronomierunde
  • Unternehmerrunde
  • Anliegerversammlung
  • Pflegeberatung
  • Rentenberatung
  • Existenzgründerberatung
  • Kompetenzteam für den Strukturwandel im ländlichen Raum

 

  • Bürgermeistersprechstunde vor Ort
  • Bürgerbüros in allen Ortsteilen
  • Zwei Dienstleistungsabende in der Verwaltung
  • Fristenerinnerung bei Ausweispapieren
  • Sportkoordinator
  • Engagementlotsen
  • Zusätzliche aktivierendeVereinsförderangebote
  • Grundexpress

 

Dorfgemeinschaftshäuser - Bürgerhäuser, Mehrzweckhallen und neue Bürgerzentren

In sechs von neun Ortsteilen wurden diese aufgewertet und in Dreihausen und Hachborn neue Bürger-zentren geschaffen. Woanders werden Gemeinschaftseinrichtungen geschlossen. In Ebsdorfergrund werden diese nach und nach energetisch ertüchtigt und modernisiert.

   

 

Energiefragen – müssen angepackt werden 

Von Energieeinsparungen profitiert nicht nur das Klima, sondern auch die Finanzlage der Gemeinde. Die Bestellung eines Energiebeauftragten war diesbezüglich für die Gemeinde ein großer Erfolg. Es wurde nicht nur die Straßenbeleuchtung auf Energiesparleuchtmittel umgestellt, sondern auch Regelungen und Steuerungen von Heizungsanlagen optimiert und erneuert. Die Nutzung von Biomasse, die Errichtung von (Bürger)-Solaranlagen, die Vermietung von Dachflächen für Photovoltaikanlagen sind weitere Beispiele einer aktiven Energiepolitik im Grund. Auch die Ausrichtung einer Energiemesse und deren Richtungsgebung gehören in dieses Konzept.

   

 

Erlebnis Ebsdorfergrund Vielfalt in Einheit mit den Dörfern, Unternehmern und Vereinen 

Viele Veranstaltungen und Angebote wurden neu von der Gemeinde ins Leben gerufen. Ich dufte die Ideen dazu geben. 

  • Autofreier Erlebnissonntag
  • Summer-Fun-Festival
  • Kunst- und Kulturmarkt
  • Ortsteilübergreifende Ferienbetreuung
  • Gemeindliche Sportangebote für jedes Alter
  • Senioren und Jugendfahrten
  • Jazz-, Show- und Gymnastikmatinee
  • Jahresempfang
  • Generationenmahl

Summer Fun Festival   

 

Finanzen – Solidität ist der Anspruch 

Während meiner Amtszeit hat sich die Gemeinde Ebsdorfergrund von einer hochverschuldeten Kommune zu der Gemeinde mit der niedrigsten Pro-Kopf-Verschuldung im Landkreis Marburg Biedenkopf entwickelt. Wir haben solide Finanzen und eine vergleichsweise sehr gute Haushaltslage. In 2010 sind wir die einzige Gemeinde im Landkreis, die Ihren Hauhalt ausgleichen kann und kein Haushaltssicherungskonzept, welches Einschnitte für die Bevölkerung nach sich zieht, benötigt.

  

Freiwillige Feuerwehr - unverzichtbar 

Sie ist technisch, baulich und leistungsbezogen auf hohem Niveau und braucht keinen Vergleich zu Feuerwehren anderer Gemeinden im Landkreis zu scheuen. Auch die Defizite in der Löschwasser-versorgung wurden beseitigt. In der Gemeindeverwaltung wurde eine Feuerschutzzentrale und auf dem Servicehof eine Katastrophen-Soforthilfe eingerichtet.

     

 

Friedhöfe Orte der inneren Einkehr, Ruhe und Begegnung

Alle gemeindlichen Friedhöfe werden unter dieser Prämisse um- bzw. neugestaltet. In Roßberg entstand eine Friedhofkapelle, in Hachborn ein Unterstand als Wetterschutz. Die Friedhofskapellen in Wermerts-hausen, Heskem und Dreihausen wurden und werden repariert. Die Wiederbelegung des alten Friedhofs in Dreihausen wurde vorbereitet.

 

 

Gewerbeansiedlung – hilft Arbeitsplätze zu sichern

Am Heskemer Kreisverkehrsplatz wurde ein kleines Gewerbegebiet realisiert. In Dreihausen gelang es mit der Firma Seidel und der Dr. Schär GmbH zwei bedeutende mittelständische Unternehmen in die Gemeinde zu holen. Rund 200 Arbeitsplätze konnten so gesichert werden.

 

Grüne Gentechnik - ohne uns

Auch zu diesem Thema haben wir Stellung bezogen. In Sachen „grüne Gentechnik“ will die Gemeinde nachhaltig ausgerichtet sein. Die Gemeindeorgane sprachen sich einstimmig für einen gentechnikfreien Ebsdorfergrund aus. Als Bürgermeister konnte ich die Bürgerinitiative (jetzt „Zivilcourage Marburg Biedenkopf“) unterstützen und den Anbau von gentechnisch verändertem Mais auf den Feldern des Versuchsgutes in Rauischholzhausen, durch die Uni Gießen mit verhindern. 

 

 

GrundBad – erhalten und modernisiert

Keine Selbstverständlichkeit ist, dass sich eine Gemeinde wie der Ebsdorfergrund ein Hallenbad leistet. Ein Kinderplanschbecken, Massagedüsen, ein Dampfbad, Solarium und ein Farbenlichtspiel wurden eingebaut. Stetig wird in den Erhalt des Bades investiert. Mit seinen vielfältigen Angeboten ist das GrundBad ein wichtiger Ort zur Sport- und Gesundheitsförderung. Wer schwimmen kann, kann sein eigenes Leben und das anderer retten. Schwimmkurse, Wassergymnastik, Aquajogging und das Schulschwimmen tragen zu mehr Lebensqualität bei.

 

   

 

Infrastruktur – gebaut und erweitert

Gebaut wurde die wichtige Umgehungsstraße für Wittelsberg und Rauischholzhausen.

  • 20 Gemeindestraßen wurden endausgebaut.
  • Radwege zwischen Heskem-Mölln, Mölln - Dreihausen, Wermertshausen - Rüddingshausen, Rauischholzhausen –Wittelsberg, Ebsdorf- Bortshausen, Hachborn – Hassenhausen wurden gebaut.
  • Vier weitere Dörfer wurden erfolgreich durch die Dorferneuerung gebracht.
  • In allen Ortsteilen (außer Ilschhausen) wurden Neubaugebiete geschaffen und die Altortslagen (auch in Ilschhausen) aufgewertet.
  • In Heskem-Mölln entsteht eine neue 24 Stunden Rettungswache (die Bauleitplanung läuft). Die ärztliche Versorgung ist in Ebsdorfergrund gegen den Trend gut.
  • Neue einheitliche Beschilderungssysteme für Gewerbetreibende, Beherbergungsbetriebe, touristische und innerörtliche Ziele wurden installiert.
  • Verkehrszeichen wurden erneuert.
  • Einkaufsmöglichkeiten wurden erweitert in Dreihausen (neuer Rewe-Markt) und in Hachborn (neuer Aldi-Markt und Rewe- Getränkemarkt). Heute haben fünf statt vier Dörfer wieder eine Lebensmittelmarktversorgung.

 

   

 

Jugendförderung – woanders umstritten 

Seit 1992 wurden besonders für die Jugend besonders viele Angebote eingerichtet.  

  • Einrichtung eines Jugendbüros und Einstellung einer ausgebildeten Jugendpflegerin
  • Schaffung von Räumlichkeiten für Jugendliche in fast allen Ortsteilen (9 von 11)
  • Änderung der Vereinsförderung zu Gunsten der Jugendarbeit
  • Aufbau einer zusätzlichen, aktivierenden Vereinsförderung
  • Einstellung von Ferienjobbern
  • Schaffung von Bolzplätzen in Heskem, Rauischholzhausen, Wittelsberg und Ilschhausen
  • Jugendfahrten der Gemeinde
  • AIDS/HIV Vorsorgeaktionen
  • Förderung der Ferienspielangebote der Vereine/Kirche

 

Kinderfür sie wurde vieles verbessert und neu angeschafft

  • Verbesserung des Personalschlüssels in allen Kindertagesstätten (Kitas)
  • Erhalt und Modernisierung aller fünf Kitas trotz Geburtenrückgang
  • Ausbau der Unterdreijährigen-Betreuung
  • Erweiterung oder Neuanlage von Spielplätzen in: Dreihausen, Mölln, Frauenberg, Hachborn, Ilschhausen, Roßberg
  • Attraktivitätssteigerungen und Erhöhung des Spielwertes auf allen Spielplätzen
  • Kostenfreie Windelsäcke für Kleinkinder
  • Ausbau der Ferienbetreuung
  • Kindersparbuch für Neugeborene
  • Kinderplanschbecken im Grundbad

 

 

Kirchen – müssen erhalten werden

Damit die Gotteshäuser erhalten werden können, hat die Gemeinde viel Geld bereitgestellt, um die Kirchen-baulasten aller evangelischen Kirchen in den einzelnen Ortsteilen abzulösen. Auf eine Kirche ist die Gemeinde besonders stolz. Die Roßberger Kirche ist eine der letzten gemeindeeigenen Kirchen in Hessen. Sie gehört der politischen Gemeinde und wurde komplett saniert.

 

Kontakte – sie sichern Erfolge und sind Chefsache

Auch diese wurden gepflegt: Zu den Behördenvertretern, den Unternehmern, den Abgeordneten, den Nachbarkommunen sowie allen gesellschaftlich relevanten Gruppen.

  

Naturschutz - Renaturierung der Zwester Ohm 

Nach und Nach schlängelt sich wieder ein „Blaues Band“ durch den Ebsdorfer Grund. Die Zwester Ohm und der Wittelsberger Bach wurden renaturiert. Damit konnten der Natur Lebensräume zurückgegeben werden, dem Gewässer- und Hochwasserschutz wurde Rechnung getragen. Viele Ausgleichsmaßnahmen setzte die Gemeinde um und gab so der Natur zurück was Eingriffe ihr genommen hatten.

 

 

Neubaugebiete – sollen ergänzen

14 Neubaugebiete haben geholfen, dass die Gemeinde gewachsen ist und nicht weniger Einwohner immer mehr bezahlen mussten. Parallel zur Schaffung neuer Baugebiete wurden die Altortslagen aufgewertet um Leerstand zu vermeiden. Ein Instrument dabei ist auch die Abschaffung der Straßenbeitragssatzung. Keine andere Gemeinde im Kreis entlastet die Anlieger so stark.

  

Öffentlicher Personennahverkehr (ÖPNV) – wurde ausgebaut 

  • Neue AST (Anrufsammeltaxi)-Bus-Angebote für alle Ortsteile wurden eingerichtet
  • Mehr Busverkehre werden angeboten
  • Kostenfreier Grundexpress verbindet einmal in der Woche alle Ortsteile
  • Die neue Linie 35 zum Bahnhof Fronhausen ist langfristig ein Gewinn
  • Einrichtung einer kommunalen Mitfahrzentrale in der Gemeindeverwaltung hilft der Umwelt und den Geldbeuteln der Pendler

  

Ortsumgehung – für Wittelsberg und Rauischholzhausen ein Gewinn

Der Bau der Ortsumgehung für Wittelsberg und Rauischholzhausen hat die Ortslagen vom Verkehr befreit. Lange mussten die Bürger beider Dörfer darauf warten. Auch für alle Pendler Richtung Kirchhain/Stadtallendorf/Kassel ist sie ein Gewinn. Es war ein langer Kampf, Durchhaltevermögen und Beharrlichkeit waren gefragt. Seit 2005 ist sie nun Realität, die „OU WIRARO“- wie die Ortsumgehung im Volksmund genannt wird.

 

 

Partnerschaften der Gemeindeangekommen und zuhause in Europa

Nach der Partnerschaft mit der englischen Gemeinde Bidford on Avon, die seit 1980 besteht, kam es 1998 zur Verschwisterung mit der polnischen Gemeinde Liniewo. Zur Pflege der beiden Partnerschaften wurde der Partnerschaftsverein ins Leben gerufen. Sowohl beim Zustandekommen der zweiten Partnerschaft , als auch bei der Gründung des Partnerschaftsvereins durfte ich maßgeblich mitwirken. Heute leben die Partnerschaften durch das Engagement vieler Mitbürgerinnen und Mitbürger. Der Ebsdorfergrund ist in Europa angekommen und zuhause.

  

 

Sanierung Altortslagen – helfen Ortskerne attraktiv zu halten

Als einzige Gemeinde im Landkreis Marburg Biedenkopf verzichtet die Gemeinde auf das Erheben von Straßenbeiträgen und entlastet so die Anlieger in den Altortslagen. Diese Entscheidung wirkt wie ein Altlastensanierungsprogramm.

 

Senioren – Angebotsvielfalt geschaffen  

Besonders die Senioren liegen mir am Herzen.

  • Gemeindefahrt für Senioren
  • Vorweihnachtliche Nachmittage
  • Interkommunale Faschingsveranstaltung
  • Hauptamtliche Seniorenbeauftragte
  • Kostenfreie Windelsäcke für inkontinente Personen
  • Unterstützung der VHS-Seniorentreffs durch die Gemeinde
  • Individuelle Hilfsangebote
  • Initiierung des Bürgerhilfevereins
  • Ausweitung der Pflegeangebote
  • Mithilfe bei der Schaffung von Pflegeplätzen aller Art

  

 

Tourismus - Förderung des sanften Tourismus

Nicht nur der erwarteten Gäste wegen, sondern auch aus Eigennutz werden Radwegelücken geschlossen. Wanderwege wie der Ebsdorfergrund- Rundwanderweg mit 52 Kilometern Länge angelegt. Die Gastronomie profitiert und auch der Freizeitwert für die Bürger aus der Gemeinde wurde erhöht. Auch mittlerweile renommierte Kulturveranstaltungen, wie etwa die Schlossfestspiele haben sich etabliert. Der Erfolg der Veranstaltung „Kultur an der Schanze“ in Wittelsberg gibt den Bemühungen der Gemeinde recht. Kultur ist keineswegs nur den Städten vorbehalten.

 

 

Umweltschutz – Altlastensanierungsprogramm 

Die Gemeinde vernachlässigt auch nicht ihre Altlasten. Sie arbeitet heute das auf, was in der Zeit vor der Gebietsreform „normal“ war – sprich den Müll in den Gemarkungen zu entsorgen. Die Auswirkungen dieser Deponien von damals werden heute untersucht und beseitigt. Die Teilnahme an einem Landesprogramm macht es dem Ebsdorfergrund auch finanziell möglich.

 

Verwaltung - Servicehof – als moderner Dienstleister 

Die Gemeindeverwaltung wurde zu einem modernen „Dienstleistungsunternehmen“ umgebaut. Nicht nur baulich, sondern auch organisatorisch wurde viel verändert. Die Aufbau- und Ablauforganisation wurde gestrafft, die Gemeindeverwaltung serviceorientiert, kundennah, effizient und kompetent aufgestellt. Für die Verwaltung haben wir die niedrigsten Personalkosten pro Bürger im Landkreis Marburg-Biedenkopf. Der frühere Bauhof wurde zum Servicehof. Nicht nur der Name hat sich geändert auch das Aussehen, die Ausrichtung und die Ausstattung. Der Servicehof mit Zuständigkeiten auch in der Ver- und Entsorgung ist heute ein modernes Bauunternehmen.

 

 

Zusammenarbeit – vertrauensvoll, konstruktiv, kollegial 

Diese stimmt in den Gemeindeorganen (über Ortsteil- Partei- und Fraktionsgrenzen hinweg), mit den Orts-vorstehern und dem Personalrat. Dies spiegelt sich auch im „Leitbild“ für den Ebsdorfergrund wieder. Dieses formuliert und bringt einen Grundkonsens der politische Akteure und Verwaltungsmitarbeiter zum Ausdruck. Gemeinsamkeiten im Wollen auszuformulieren, ist keine Selbstverständlichkeit. In Ebsdorfer-grund aber gegeben.

 

Zusammenfassung 

36 Jahre nach der Gebietsreform bildet der „Grund“ trotz der Vielfalt seiner Dörfer eine starke Einheit. Die Ortsteile sind enger zusammengerückt, es geht ihnen gut. Vieles ist anders, das Meiste ist besser geworden. Die Gemeinde Ebsdorfergrund hat sich zu einer attraktiven Wohnsitzgemeinde in der Region Mittelhessen entwickelt. Das Angebot und die Infrastruktur können sich sehen lassen und brauchen keinen Vergleich zu scheuen. Trotz Millioneninvestitionen in den Erhalt und die Schaffung von Neuem, ist es gelungen die Haushalts- und Finanzlage so darzustellen, dass sie zu der Besten in der Region gehört. Das ist auch deshalb beachtlich, weil die Gemeinde nicht über große Gewerbesteuereinnahmen verfügt und wäre ohne die Identifizierung der Menschen mit ihrer Kommune nicht möglich gewesen. Meinen Teil, den ich seit nunmehr fast 18 Jahren zur positiven Entwicklung der Gemeinde beisteuern durfte, habe ich gerne geleistet. Ich möchte auch zukünftig mithelfen, den Ebsdorfergrund l(i)ebenswert auszugestalten und für ein behutsames und qualitatives Wachstum zu sorgen.